Haben Nord- und Südsteg eine potenzielle Unfallgefahr?

Haben Nord- und Südsteg eine potenzielle Unfallgefahr? 04.08.2011

Offener Brief der W.i.R. an

Oberbürgermeisterin Beate Wilding

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,

am kommenden Freitag werden Sie den Nordsteg einweihen. Bitte schauen Sie sich dabei die Brückengeländer etwas genauer an. Aus Sicht der W.i.R.-Fraktion ist die gewählte Konstruktion mit den horizontal verlaufenden Streben ein potenzieller Gefahrenschwerpunkt. Er lädt gerade kleinere Kinder zum klettern ein, mit den möglichen katastrophalen Folgen.

W.i.R. bitten Sie unseren Hinweis ernst zu nehmen und für Abhilfe zu sorgen. Dabei ist es aus unserer Sicht unerheblich, dass die gleiche Konstruktion auch schon für den Südsteg gewählt wurde und bis heute nichts passiert ist. Bis heute!

Das beigefügte Foto zeigt die unterschiedlichen Geländer am Ausgang des Südstegs zur Rasenrampe. Rechts können Sie erkennen, dass man eine Variante gewählt hat, die zumindest das Klettern nicht unterstützt. Die Wahl eines maschendrahtähnlichen Geländers erscheint uns sicherer als die leiterähnliche Variante des Nord- und Südsteges.

Leider ist uns erst jetzt der Gefahrenpunkt, durch den Hinweis eines Bürgers, aufgefallen. Aber es ist noch nicht zu spät für Abhilfe zu sorgen. Dabei sollten Sie zeitnah handeln, auch wenn es evtl. unangenehme Fragen der Öffentlichkeit gibt, warum Ihre Fachleute diese Form der Brüstung gewählt bzw. genehmigt haben. Immer noch besser, als den Betroffenen bei einem möglichen Unglücksfall zu erklären warum Sie nicht gehandelt haben, obwohl Ihnen die potenzielle Gefahr bekannt war.

Mit freundlichen Grüßen

gez.
Wieland Gühne
Fraktionsvorsitzender
gez.
Roland Kirchner
Fraktionsgeschäftsführer




Kommentare

Die Verwaltung hat schnell

Die Verwaltung hat schnell reagiert und uns eine umfassende Antwort gesendet. W.i.R. hoffen nun, dass die Ausführungen der Verwaltung sich auch in der Zukunft als richtig erweisen. Sicherlich schadet es nicht, wenn Eltern auch weiterhin mit wachsamen Augen ihre Kinder beaufsichtigen.